Queeres Leben schützen. Hass entschieden entgegentreten

Wir sind in tiefer Trauer und mit unseren Gedanken bei den Betroffenen, ihren Angehörigen und der gesamten queeren Community nach dem queerfeindlichen Anschlag auf den Berliner CSD. Den Verletzten wünschen wir eine vollständige und schnelle Genesung, den Hinterbliebenen und Freund*innen viel Kraft.

Dieser Anschlag war ein gezielter Angriff auf queeres Leben und auf die Werte einer offenen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft. Queerfeindlichkeit, Islamismus und religiöse Rechte (aller Couleur) sowie die Hetze der extremen Rechten bedrohen gleichermaßen Menschenleben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer die Tat für rassistische Hetze instrumentalisiert oder Queerfeindlichkeit relativiert, trägt nicht zur Lösung bei, sondern vertieft die Spaltung.

Gerade jetzt gilt: Queeres Leben schützen und verteidigen. Menschenfeindliche Ideologien konsequent bekämpfen. Solidarität zeigen – ohne Relativierung und ohne Ausgrenzung.

Wir möchten außerdem auf eine öffentliche Kundgebung am Mittwoch, 29. Juli, um 18:00 Uhr am Mittertor in Rosenheim hinweisen. Die Veranstaltung wird von @lgbtq_rosenheim organisiert – nicht vom Bündnis gegen rechte Hetze. Wir unterstützen den Aufruf und rufen dazu auf, gemeinsam ein sichtbares Zeichen der Solidarität gegen Hass und Gewalt zu setzen.